Schluss mit Listen, Fax und Zettelwirtschaft! Die Digitalisierung hat spätestens seit Markteintritt diverser online Reservierungsplattformen Einzug in die heimische Gastronomie gehalten und ist seither auch nicht mehr wegzudenken. Die Vorteile für den Gastronomen liegen auf der Hand: Zeitersparnis und somit Kostenersparnis. Die Jungunternehmer Stefan Strohmer und Patrick Schubert gehen jetzt einen Schritt weiter, digitalisieren das Bestellwesen und erleichtern somit die Arbeit für Lokalbetreiber und Lieferanten. Eine klassische win-win Situation.

Welcher Gastronom kennt es nicht, das Zettelchaos bei den Bestellungen. Oft wird noch in Katalogen geblättert, es wird nach Aktionen gesucht und es werden Excel-Listen handschriftlich ausgefüllt um sie dann an verschiedenen Lieferanten mittels Fax, E-Mail oder per Telefon durchzugeben. Orderlion setzt dem ein Ende und digitalisiert den Bestellprozess und präsentiert sich mit seiner Bestellplattform somit als klassischer Problemlöser.

 

©orderlion

Die Idee hinter Orderlion ist so simple wie genial: Sämtliche gastronomischen Bestellprozesse werden in nur einer Plattform zentral verwaltet und abgewickelt. Dabei gibt es keine Einschränkungen bezüglich Lieferantenanzahl, und auch Lieferanten die noch nicht Teil des Orderlion Netzwerks sind, können bei Bedarf hinzugefügt werden.

Die Benutzeroberfläche des Tools ist übersichtlich und selbsterklärend gestaltet. Es können eigene Bestelllisten definiert, Favoriten anleget und in Bestellstatistiken der Vergangenheit eingesehen werden. Weiters lassen sich tagesaktuelle Preise anzeigen und Lieferanten können auf Aktionen und Rabatte hinweisen. Ein Lieferdatum wird ausgewählt, und mit einem Klick werden die Bestellungen verschickt.

Für den Gastronomen ist die Nutzung kostenlos. Lediglich Lieferanten zahlen in etwa zwei Prozent des Umsatzes an Orderlion. Für die versprochene Arbeitserleichterung aber ein scheinbar guter Preis, denn die eingehenden Bestellungen werden übersichtlich und einheitlich formatiert und als pdf oder E-Mail zum download bereitgestellt. Gerade für kleine Zulieferunternehmen ein wesentlicher Vorteil. Alternativ können Bestellungen auch direkt mittels EDI Schnittstelle in das Warenwirtschaftssystem importiert werden. Die Anbindung an das System übernehmen, sowohl für den Gastronomen als auch für den Lieferanten, die Mitarbeiter von Orderlion.

Das Interesse an Oderlion scheint groß zu sein.

Unter den prominenten Gastronomiekunden finden sich neben Vapiano und „das Tyrol“ auch die Burgerprofis des veganen Gastrokonzepts „Swing Kitchen“. „Durch Orderlion sinkt die Fehleranfälligkeit in unseren Bestellprozessen. Bestellungen können leicht nachvollzogen werden und die Bestellhistorie ist leicht ersichtlich. Weiters lässt sich schon beim Bestellvorgang ein Lieferdatum festlegen, das lässt uns besser planen und spart Zeit“ erklärt Sarah Hofman, Supervisor Operations der Swing Kitchen. Aber auch die Lieferantenseite scheint zufrieden. „Der Bestellprozess wurde grundlegend optimiert… unsere Kunden wollen auf dieses Tool nicht mehr verzichten“ so Erich Haller, Eigentümer der Obsthaus Haller GmbH.

Spätestens durch ein primeCROWD Investment in mittlerer sechsstelliger Höhe hat orderlion auch in der Startup Szene für Aufsehen gesorgt. Mit dem Investment wollen Stefan Strohmer und Patrick Schubert den Bekanntheitsgrad am österreichischen Markt erhöhen, um dann, in einem weiteren Schritt, in die ganze DACH Region zu expandieren.

Nähere Infos unter www.orderlion.at

 

©orderlion

 

2018-10-11T17:56:21+00:00